Der käpt´n

Zwei Monate ist es her, dass der Rettungsschwimmer Frank bei einem Unfall einen Lungenflügel verloren hat und nun sein altes Leben vor ihm auseinanderzubrechen droht. Um aber seinen Sohn Oskar in dem Glauben zu lassen, dass er für ihn immer noch der unbeugsame Vater sei, versucht er, in dessen Gegenwart keine Schwäche zu zeigen.

Die Geschichte steigt kurz nach Franks Rückkehr aus der Rehabilitationsklinik ein, als sein alter Freund und Kollege Buck auftaucht und ihn und seinen Sohn überredet, an der Geburtstagsfeier für den Chef der Wasserwacht teilzunehmen. Frank, der von allen nur “Käpt’n” genannt wird, ist anfangs noch optimistisch, dass er vielleicht doch in sein altes Leben zurückkehren kann, muss jedoch erkennen, dass er körperlich nicht mehr in der Lage ist, mit den anderen Schwimmern mitzuhalten. Den Herausforderungen von Buck und seinem Chef, sich mit ihnen im Wasser zu messen, weicht er aus, bis sein Sohn beginnt, die ersten Zweifel an ihm zu hegen.

Um Oskar nicht die Illusion eines starken Vaters zu nehmen, lässt er sich schließlich auf einen Wettkampf ein, der nicht nur seine offensichtliche Leistungsminderung zu offenbaren droht, sondern Frank auch mit der Frage konfrontiert, ob es ihm wirklich um seinen Sohn geht oder nicht vielmehr um sich selbst ... 

 

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